Die EU macht Menschen Arm


Tja selbst die Linken haben es nun bemerkt,

Währungsunion bleibt Prestigeprojekt der Eliten. Deutscher Ausstieg nicht mehr undenkbar. Akzeptanz der Menschen für »vereintes Europa« sinkt

Von Rainer Rupp
Proteste griechischer Rentner gegen Kürzungspolitik am 19.

Proteste griechischer Rentner gegen Kürzungspolitik am 19. April in Athen
Foto: REUTERS/Yorgos Karahalis

Ist der Euro am Ende? Bisher wurde befürchtet, ein solcher Zusammenbruch würde eingeleitet durch den Austritt eines peripheren Krisenlandes. Dort ist die multinationale Währung zum Synonym für extreme Arbeitslosigkeit sowie für sozialen und ökonomischen Verfall geworden. Der Verlust nationaler Souveränität ist in diesen Staaten offensichtlich. Anonyme supranationale Organisationen, in denen demokratisch nichtlegitimierte Technokraten im Sinne der Großkonzerne die Umverteilung von unten nach oben organisieren, haben essentielle Staatsfunktionen übernommen.

Für die Masse der Bevölkerung steht »Vereintes Europa« heute als Synonym für Billiglöhne und Sozialkahlschlag. Kein Wunder, daß laut EU-Meinungsforschungsinstitut Eurobarometer z.B. in Spanien das Vertrauen in die EU in den letzten fünf Jahren von 65 auf 20 Prozent gefallen ist, und zugleich das Mißtrauen von 23 auf 72 Prozent stieg.

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