Betrug am Beitragszahler, Rente nur auf Hartz 4 Niveau in Zukunft


Das schreibe ich hier schon lange. Die Sozialabgaben sind eine Steuer die nur von Arbeitnehmern bezahlt wird,

Jahrzehntelange Arbeit für eine Rente, die gerade einmal Hartz-IV-Niveau erreicht? Diese erschreckende Vorstellung droht immer mehr Arbeitnehmern. Nach einer aktuellen Modellrechnung des “Instituts Arbeit und Qualifikation” der Uni Duisburg-Essen müssen selbst Durchschnittsverdiener in den kommenden Jahren damit rechnen, nur noch eine Rente in Höhe der Grundsicherung zu erhalten.Laut der Studie muss ein Beschäftigter mit einem durchschnittlichen Lohn von rund 2900 Euro beim Rentenbeginn im Jahr 2015 schon 28,3 Jahre gearbeitet haben, um eine Rente in Höhe der “Grundsicherung im Alter” zu bekommen. Sie liegt inklusive der Leistungen für Wohnung und Heizung derzeit im Schnitt bei 690 Euro pro Monat.Die Grundsicherung garantiert das Existenzminimum. Jeder, der seinen Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten kann, erhält sie – unabhängig davon, ob er gearbeitet hat oder nicht.Die Studie verdeutlicht damit, dass der Anreiz zur Arbeit für die Rentner von morgen immer geringer wird. Diese Entwicklung habe vor allem einen Grund: Das Leistungsniveau der Rentenversicherung werde in den nächsten Jahren und Jahrzehnten immer weiter absinken, die Rentenanpassungen der Lohn- und Gehaltsentwicklung dagegen folgten nur abgebremst.

http://www.welt.de/wirtschaft/article133943700/Jahrzehnte-arbeiten-aber-Rente-auf-Hartz-IV-Niveau.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_facebook

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  1. #1 von Antje am 3. November 2014 - 23:11

    Das Grundgesetz hat mit dem Art. 33 Absatz 5, in sich selbst von Anfang an ungleiche Behandlung der Bürger installiert, in dem es Bürger allein deshalb besser stellt, in dem Moment wo sie Beamte sind. Das Beamtentum ist nach „hergebrachten“ Grundsätzen zu regeln. Welchen „hergebrachten“ Grundsätzen? Die aus der Zeit von 1933 bis 45? oder aus dem Ständestaat des 19. Jahrhunderts? Damit ist Art 3. alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, ad absurdum geführt und die dadurch entstandenen Ungleichbehandlungen systemimmanent. Ein derartiges Zweiklassenrecht kann niemals dauerhaft friedlich bleiben.
    Eine grundsätzliche Forderung zu einer Erwerbstätigen, bezw. Bürgerversicherung, die alle Einnahmen erfasst ohne private Saugnäpfe dazwischen. Wären Riester und die Teilprivatisierung der gRV durchgesetzt worden, wenn alle Einkommen gleichermaßen von rentenpolitischen Entscheidungen betroffen wären?
    Wegfall der Beitragsbemessungrenze, Auszahlungen nach unten wie oben gedeckelt.
    Ebenso die Forderung nach einer verfassungsfesten Pflicht alle Ausgaben der gRV transparent zu bilanzieren, und den Zweck der gRV ebenso verfassunsgfest festzuschreiben.

    Politik und Justiz haben für sich selbst nicht nur wesentlich bessere Regelungen geschaffen, sie haben auch spätestens seit 1978 elementare Grundrechte für die Versicherten der gesetzlichen Rentenversicherung außer Kraft gesetzt, Gleichheitssatz, Eigentumsschutz für die Beiträge, Rechtsstaatsprinzip (keine rückwirkenden Eingriffe) Nachlesen kann man das in den Entscheidungen des BVerfG vom 01.07.1981 (1 BvR 874/77 u.a.) oder vom 27.02.2007 (1 BvL 10/00, Absätze 53, 55 und 70).
    Der Gesetzgeber ist zugleich der Empfänger von Pensionen. Über Rentenfragen sprechen bei uns öffentlich in der Regel ausschließlich solche Personen, die davon in keiner Weise betroffen sind. Sie haben nicht das geringste Interesse, daran etwas zu ändern, weil sie erheblich davon profitieren. Nicht umsonst haben Bundestag und Länderparlamente es immer wieder abgelehnt, ihre eigene Altersversorgung der gesetzlichen Rentenversicherung anzuvertrauen.
    Und was die gRV hauptsächlich ruiniert ist nicht allein die Teilprivatisierung zugunsten der Versicherungskonzerne, sondern der Schattenhasuhalt, den seit 1957 alle Finanzminister allein aus dem Eigentum der Rentenversicherten finanzieren, hier sehr gut erklärt:
    http://www.adg-ev.de/Dokumente/Infos/vfL10Januar.pdf . . Der Staat bedient sich, nicht umgekehrt!

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  2. #2 von angela am 26. Februar 2015 - 21:25

    Kann es sein,das die Abschläge bei den Renten gesetzwidrig sind ? Wer kann mir darüber eine Auskunft geben ???? Denn wir zahlen Beiträge ,wobei die hohen Pensionen,nicht durch eigene Pensionsbeiträge finanziert werden,zahlen wir diese durch unsere Abschläge mit,oder werden diese Pensionen auch durch Steuergelder finanziert ??? Das stört dann niemanden ?? Denn die Rentenkassen werden auch belastet.

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  3. #3 von Antje am 30. April 2015 - 19:52

    Also die Frage ist mir nicht ganz klar, die Ruhegelder der Beamten werden aus Steuergeldern finanziert und betragen in der Regel 71,5 % der letzten Gehaltsstufe, hier mal durchsurfen: http://www.adg-ev.de
    ansonsten ist diese Seite sehr gut bestückt mit Informationen: http://www.rentenreform-alternative.de/index2.htm
    und diese auch:
    http://www.houseofobjects.de/FotoPage/beitragszahler-rentner.jsp
    Und hier kann man sich anschließen:
    http://www.seniorenaufstand.de

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