Thesenpapier Arbeitnehmer in der AfD


Insbesondere Arbeitnehmer, Rentner und Arbeitslose, aber auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen sind von den politischen Fehlentscheidungen der Regierungsparteien im Bereich der Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialpolitik der letzten Jahrzehnte besonders betroffen. Dies bedeutet nicht nur für die betroffenen Arbeitslosen eine deutliche Verschlechterung ihrer Lebensumstände und für das Land exorbitant hohe Ausgaben, sondern auch einen enormen Kaufkraftverlust für die Klein- und mittelständische Wirtschaft. Daher ist Vollbeschäftigung, durch die enge Verzahnung der mittelständischen Unternehmen mit der Agentur für Arbeit unser Hauptziel. Die missbräuchliche Anwendung von Werkverträgen und der Arbeitnehmerüberlassung ist zu unterbinden.  Arbeitnehmer die in Deutschland Ihre Arbeitskraft bis zum Rentenalter eingesetzt haben, dürfen nicht mit den gleichen Zahlungen abgespeist werden, wie Personen die gerade in unser Land „einreisen“. Eine echte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist auch für Hartz4 Empfänger nur durch Arbeit möglich.           InhaltsverzeichnisMarktgerechte Qualifikation, statt chancenlose Ausgrenzung von ArbeitslosenKeine geschönten Statistiken mehr, damit die tatsächliche Situation auf dem Arbeitsmarkt auch öffentlich bekannt wird.Ein Stück Menschenwürde durch soziale Arbeit.  Hartz 4 als gestaffelte Geldleistung nur für langjährig BeschäftigteVerlängerte Bezugsdauer von ALG 1 ab 20 Beschäftigungsjahren    Einsatz von Leiharbeitnehmern nur zu einem Stundenlohn von 20% über dem der Stammbelegschaft, bzw. des jeweiligen Tariflohnes.Begrenzung des prozentualen Anteils von Beschäftigten mit Werkverträgen bzw. aus Arbeitnehmerüberlassung auf max. 15% der Belegschaft.Die Grundsicherung im Alter muss angemessen die Lebensarbeitsleistung berücksichtigenZusammenfassung1. Marktgerechte Qualifikation, statt chancenlose Ausgrenzung von ArbeitslosenIn den letzten 20 Jahren gelang es den jeweiligen Bundesregierungen nicht, die tatsächliche Arbeitslosigkeit dauerhaft zu senken – dies war nur über die permanente Anpassung der Statistiken möglich. Es ist unverständlich, wieso aus einem Pool von über 3,5 Mio. tatsächlich Arbeitslosen nicht die ca. 700.000 offenen gemeldeten Stellen schnellstmöglich zu besetzen sind.Die AVA e.V. fordert als Alternative zur derzeitigen Arbeitsmarktpolitik eine noch stärker auf Vermittlung ausgerichtete Leistung der Agentur für Arbeit bzw. Jobcenter oder Sozialagenturen der optierenden Kommunen vor Ort. Diese muss sich noch stärker um ihre einzelnen Kunden kümmern, um sie passgenau insbesondere auch in die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen zu vermitteln. Wir fordern daher eine den tatsächlichen Erfordernissen des Arbeitsmarktes entsprechende Weiterqualifikation geeigneter Arbeitsloser. Dies muss zeitnah und in enger Abstimmung mit den mittelständischen Unternehmen geschehen, in denen 80% der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten Deutschlands tätig sind. Nur so ist eine Weiterqualifikation vorbei am tatsächlichen Arbeitsmarkt ausgeschlossen. Zudem muss sinnvolle, d.h. Arbeitsmarkt nahe und zum Kunden passende Weiterbildung forciert werden.Um Abbrüche zu verhindern, sollten Arbeitslose die Möglichkeit haben, sich in Teilzeit weiterbilden, um parallel auch in Teilzeit Geld verdienen zu können, denn dies ist bisher oft ein Grund für Abbrüche längerer Weiterbildungsmaßnahmen. Gleichzeitig gewinnen sie bereits praktische Erfahrung, wenn sie vorzugsweise bereits in einer Branche eine Tätigkeit ausüben, für die sie sich weiterqualifizieren (z.B. bei der Qualifizierung zur Krankenpflegefachkraft bereits als Krankenpflegehelfer in Teilzeit arbeiten).Zudem sollte die Arbeitsagentur in entsprechenden Fällen ihre Kunden zum Vorstellungsgespräch und in der Probezeit begleiten, um Abbrüche zu vermeiden (Job-Coach).Es gilt, jeden Kunden mit Angeboten zur Arbeit, Ausbildung oder Qualifizierung zu versorgen (Fördergarantie). Wer sich dem verweigert, muss eine Reduzierung des Arbeitslosengeldes hinnehmen, d.h. Sanktionen sind konsequent umzusetzen. Die Mitarbeiter der Arbeitsagenturen, Jobcenter und Sozialagenturen sind entsprechend zu qualifizieren.Um die Wiedereingliederung der Arbeitslosen ins Berufsleben dauerhaft zu sichern, ist auch nach Abschluss des Arbeitsvertrages eine zeitlich befristete „Betreuung“ der Arbeitslosen und Unternehmen notwendig.2. Keine geschönten Statistiken mehr, damit die tatsächliche Situation auf dem Arbeitsmarkt auch öffentlich bekannt wird.Die derzeitige Bundesregierung nutzt die offiziellen Statistiken der Agenturen für Arbeit um den Bürgerinnen und Bürgern zu suggerieren, dass die Arbeitslosenzahlen stetig sinken. Detailvorschriften führen aber dazu, dass Hunderttausende Menschen die Kriterien in der Praxis nicht erfüllen und in der Arbeitslosenstatistik gar nicht auftauchen. Es  fehlen aber in den herangezogenen Vergleichswerten vor allem jene, die durch Instrumente der Arbeitsmarktpolitik gefördert werden. Mit weiteren Ausnahmen su

Quelle: Thesenpapier

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