Aktuelle Sozialpolitik: Das große Durcheinander um Rentenniveau, Niveau der Renten, Rente als Wahlkampfthema. Und eine rechnerische Gewissheit mit fatalen Folgen


Die Debatte über die Zukunft der Rente ist voll entbrannt und die Töne werden schriller, offensichtlich auch, weil bei einigen Akteuren die Nerven blank liegen. Anders sind solche Meldungen nicht zu interpretieren: Merkel warnt Gewerkschaften vor ungewollter AfD-Hilfe: Bei »einem Treffen des CDU-Präsidiums mit dem DGB-Bundesvorstand (übte sie) scharfe Kritik an der Rentenkampagne der Gewerkschaften. Diese beförderten ohne Not die Angst vor Altersarmut, beklagte Merkel. Nach Angaben von Teilnehmern fragte sie, ob die Gewerkschaften der AfD „in die Hände spielen“ wollten.« Der DGB will mit einer Kampagne einen Kurswechsel in der Sozialpolitik erzwingen, dazu gehören Slogans wie: „Rente muss auch morgen reichen!“ Die Gewerkschaften fordern, dass das Rentenniveau mindestens auf dem heutigen Stand bleiben müsse. Zur Rentenkampagne des DGB: www.rente-muss-reichen.de. Das hätte natürlich Folgen auf der Beitragsseite, denn wenn das Rentenniveau nicht mehr weiter absinkt, dann müssen im gegebenen System die Beitragseinnahmen erhöht werden, um in der Zukunft ein höheres Niveau finanzieren zu können. Rente: Verdi-Chef Bsirske will Beitragssatz von 26 Prozent, sind dann Meldungen, die in einem solchen Umfeld herauskommen. Man kann sich vorstellen, wie das von den Gegnern einer solchen Rentenpolitik herausgegriffen und skandalisiert wird.Die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) und ihr Ministerium haben diese Tage selbst die Debatte mit Zahlen befeuert. Rentenniveau droht drastisch zu sinken, so und ähnlich wurden die Berichte über die Berechnungen des BMAS überschrieben.

Quelle: Aktuelle Sozialpolitik: Das große Durcheinander um Rentenniveau, Niveau der Renten, Rente als Wahlkampfthema. Und eine rechnerische Gewissheit mit fatalen Folgen

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  1. #1 von Rolf-Dieter Wilhelm am 10. Oktober 2016 - 19:16

    Typisch von Frau Dr. Merkel,
    die Lobbyisten haben Sie gut und einseitig informiert, wir haben kein Geld.
    Schon seit 2005 wollte Sie dies lösen.
    Ob Sie an den Artikel 3 des GG gedacht hat, was die Ungleichheit
    betrifft zwischen Ost und West zu erworbenen Entgeltpunkten,
    wo die Bürger gleiche Beitragssätze für ihre Entgeltpunkte
    gezahlt haben.
    Bei einem neuen Durchschnittsentgelt der Anlage 1 des SGB VI
    für die gesamte BRD, simkt dieser ab.
    Bisher hat die BRD den niedrigeren Durchschnittswert von
    Ost zu West über die Anlage 10 ausgeglichen, welches zu
    mehr EP führte.
    Wird dieser Durchschnittswert gleich gesezzt, dann steigen
    für Ost und West die EP. Höhere Rente.
    Der gleiche ARW erhöht somit die Renten aller,
    wo Bürger ab 1992 der NBL niedriger bewertet wurden.
    Im Einigungsvertrag gab es hierzu keine Regelung.
    Lediglich gab es eine Zusage, das bei steigenden Löhnen
    in fen neuen NBL auch diese Tentner eine höhere Rente
    erhalten.
    Das hat die BRD auch eingehalten, mit der Anpassung
    des ARW. Das erfolgte aber auch in der BRD.
    Die Durchschnittsverdienste werden in den 16 Bundesländern,
    niemals gleiche Werte haben in der Zukunft..
    In den alten BL hat man hierzu immer einheitlich gehandelt.
    Und für die NBL wird immer wieder der gleichberechtigte
    Maßstab nach dem GG nicht umgesetzt.
    10 EP nach 1992 bei gleichem Beitragssatz
    erworben bringen ein Rentenanteil von 19..99 Euro seit 01.07.2016 für die NBL

    Deshalb ist die Bundeskanzlerin nicht interessiert mit den Gewerkschaften ernsthaft
    zu verhandeln und spricht von AFD -Stärkung, wenn im Wahlkampf das Rentensystem
    der BRD anspricht.
    Mit ihrer politischen Äußerung stärkt sie erneut die AFD, die ja zur Protestpartei geworden isr..
    Warum dies so ist und wahrscheinlich bleibt, darüber muss sie ernsthaft nachdenken
    Denn ihre derzeitige Politik zum Geld verteilen, findet nicht bei Jedermann Zustimmung..
    Ob dass die Lobbyisten begreifen, die unsere Bundeskanzlerin beraten???
    Es wäre schade, wenn Sie als unsere Bundeskanzlerin ein schlechtes Stimmergebnis erreicht
    was nicht mehr zum Regieren langt.

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