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Ab wann müssen Steuern bezahlt werden?


Ab wann muss man Einkommensteuer zahlen? Die Frage deutet es schon an: Einkommensteuer wird erst ab einer bestimmten Summe fällig. Genau gesagt sind es 9.000 Euro im Jahr. Liegt Ihr Einkommen unter diesem Wert, müssen Sie keine Steuern zahlen. Es handelt sich dabei um den sogenannten Grundfreibetrag. Ab dann geht es los: Ab dem 9.001sten Euro werden Einkommensteuern fällig.

  • Wer 11.500 Euro im Jahr verdient, also knapp 960 Euro im Monat, hat einen Durchschnittssteuersatz von 5,01 Prozent. Ab dem 11.501sten Euro wäre dann der Grenzsteuersatz von 20,29 Prozent fällig.
  • Wer 20.000 Euro im Jahr verdient – das sind 1.666 Euro im Monat – hat einen Durchschnittssteuersatz von knapp 13,238 Prozent. Ab dem 20.201sten Euro wäre dann der Grenzsteuersatz von 26,96 Prozent zu zahlen.
  • Wer 30.000 Euro im Jahr verdient – also 2.500 Euro im Monat –, der hat einen Durchschnittssteuersatz von über 18,67 Prozent. Ab dem 30.001sten Euro wäre dann der Grenzsteuersatz von 31,53 Prozent fällig.

Stellen Sie sich vor, Sie verdienen 54.950 Euro im Jahr – dann müssten Sie 42 Prozent Einkommensteuer zahlen. Ein solches Gehalt könnte für Sie drin sein, wenn Sie Ingenieur, Geschäftsführer oder Banker sind – und für die ist ein solches Jahresgehalt sogar noch wenig. Gut für die Gutverdiener: Auch wenn ihr Gehalt über den 54.950 Euro liegt, wird es mit dem Steuersatz von 42 Prozent besteuert. Erst für die ganz Reichen fallen in der „Proportionalzone II“ wieder mehr Steuern an, die sogenannte Reichensteuer: Alles, was über einem Jahresverdienst von 260.533 Euro liegt, wird mit drei Prozentpunkten mehr besteuert, nämlich 45 Prozent. (Stand 2018)

Ja und die Rentner zahlen ab wann Steuern?

Für die Berechnung des „Rentenfreibetrags“ wird die Jahresbruttorente zugrunde gelegt. Wenn Sie am 31. Dezember 2004 bereits Rentner waren, beträgt Ihr Freibetrag 50 Prozent der Jahresbruttorente 2005. Er ist ein fester Eurobetrag und bleibt auch in den Folgejahren unverändert. Das gilt auch dann, wenn die Rente durch Rentenanpassungen weiter steigt.

Beispiel:
Maren K., die schon im Jahr 2004 Rente erhielt, bekam im Jahr 2005 eine Jahresbruttorente von 12.000 Euro. Hieraus errechnet sich ihr „Rentenfreibetrag“ in Höhe von 6.000 Euro. Im Jahr 2014 beträgt ihre Jahresbruttorente aufgrund der bisherigen Rentenanpassungen 13.031 Euro. Ihr „Rentenfreibetrag“ bleibt trotzdem bei 6.000 Euro. Damit steigt ihr zu versteuerndes Renteneinkommen von 6.000 Euro auf 7.031 Euro. Aufgrund des steuerlichen Grundfreibetrages (der 8.354 Euro im Jahr 2014 beträgt) muss sie trotzdem keine Steuern zahlen, da sie außer ihrer Rente keine weiteren steuerpflichtigen Einkünfte hat.

Prozentsätze zur Berechnung des Rentenfreibetrags
Jahr des Rentenbeginns Besteuerungsanteil in Prozent Prozentsatz für Rentenfreibetrag
Bis 2005 50 50
2006 52 48
2007 54 46
2008 56 44
2009 58 42
2010 60 40
2011 62 38
2012 64 36
2013 66 34
2014 68 32
2015 70 30
2016 72 28
2017 74 26
2018 76 24
2019 78 22
2020 80 20
2021 81 19
2022 82 18
2023 83 17
2024 84 16
2025 85 15
2026 86 14
2027 87 13
2028 88 12
2029 89 11
2030 90 10
2031 91 9
2032 92 8
2033 93 7
2034 94 6
2035 95 5
2036 96 4
2037 97 3
2038 98 2
2039 99 1
ab 2040 100 0
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6 Gedanken zu „Ab wann müssen Steuern bezahlt werden?“

  1. Hallo liebe Leute die hier auch Kommentare schreiben. ich grüße euch alle. Ich habe ja auch schon einiges hier hinterlassen.Nun komme ich aber zum THEMA. Genauso traurig ist es, dass man sich auch jetzt noch nach der Bundestagswahl weiterhin hier bemüht das viele Elend weiter bekannt zu machen. Nun man darf gespannt sein, was sich in den nächsten drei Jahren daraus ergibt.Ja auch ich bin ein Betroffener der neben seiner Rente aus der gesertzlichen Rentenversicherung eine Betriebsrente erhält. Ich möchte aber schildern, dass ich dafür auch unter harten Arbeitsaufwand 28 Jahre Schichtarbeit geleistet habe. Diese Rente ist mir 2015 um 43% gekürzt wegen Scheidung gekürzt worden.Im vergangenen Jahr habe ich bezogen auf 2016 dann 681 €uro ans Finanzamt abgeführt.Wernn ich nun lese,dass die Steuerliche belastung in der Grundsicherung bei 9000 € liegt so erreicht dieser Betrag ist dieser Betrag gesehen auf den Monat rund 750 € wert. Geht jemand in Insolvenz beginnt die Pfändung aktuell 2018 in der Steuerklasse eins bei 1.140 € Nun habe ich aus der Folge der Trennung denn meine Kinder und ich wurden verlassen 2010 kurz vor Beginn meiner Rente aus den Folgen heraus eine Insolvenz begonnen die 2016 endete. Nehme ich aber den Pfändungsfreien Betrag in Steuerklasse eins als vergleich zum Grundfreibetrag so klaft da schon eine Lücke von etwa 200 € Ich darf dabei erinnern, dass die Linken eine Grundrente vor der Wahl von etwa 1050 € gefordert haben. Ich erinnere auch, dass die rente mal 70% hoch waren und das sicher nicht Östereichische renten darstellen..

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  2. Ah.ja wie gesagt Herr Harmann es sind Steuern bei uns Rentnern die wqährend unseres Arbeitslebens schon einmal auf unseren Lohn oder von unseren Lohn bestewuert wurden. Außerdem zahlt jeder Arbeitnehmer ja darüber hinaus Beiträge in die Rentenversicherung ein. Insofern sind die Milliardenbeträge die seit 1957 der Rentenkasse entnommen wurde ja auch eine Plünderung desgleichen. Genauso ist es ja auch mit der Krankenversicherung. Wir werden ausgenommen ohne ende. Das sich daran was ändert glaube ich nicht da ja jetzt schon wieder dafor gewarnt wird im Hinblick der Folgen. Ich frage mich nur wo soll das enden. Käme es wirklich so dass wir eines Tages 26 % Mehrwertsteuer haben dazu hohe Rentenversicherungsbeiträge jenseits auch von weit über 20 % des Lohns oder Einkoimmen dazu all diew anderen Probleme die bei weitem noch nicht gelöst sind wiue etwa die hohen Mieten oder die Umweltbelastungen und dessen Folgen uvm. dannsteuern wir ganz gewaltig auf Masssenarmut zu.Nun ich bin nur ein normaler Rentner der wenig Ahnung dessen hat was diese Institute errechnen für die Zukunft und was es in Politikerköpfen bewirkt. Nun gibt es ja viele die wie ich schon im rentenalter sind und nahe an der Armutsgrenze leben und sich wohl oder über damit abfinden müssen was diese Interlektuelle n seit 1957 alles so angerichtet haben Wenn dass aber Tatsächlich so kommt dann gute Nacht.

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  3. Doppelbesteuerung ist laut Grundgesetz verboten, der Steuerzahlerbund macht genau deshalb eine Musterklage. Das dauert Jahre bis das entschieden wird. Und sehr wahrscheinlich wird das Recht wieder verbogen werden im Urteil. Ich frage mich warum geht überhaupt noch jemand arbeiten der nur Ca 2000 Brutto verdient, nach Abzügen verbleiben nur Ca 1200 Netto. Das kann er auch an Hartz 4 bekommen, Inkl. Miete etc.

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